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SoVD erzielt ein wegweisendes Urteil zu Abschlägen bei Erwerbsminderungsrenten
SoVD erzielt ein wegweisendes Urteil zu Abschlägen bei Erwerbsminderungsrenten
Der SoVD hat vor dem Bundessozialgericht (BSG) ein wegweisendes Urteil zu Erwerbsminderungsrenten erzielt. In seiner Entscheidung vom 16. Mai hat das Bundessozialgericht verkündet, dass Rentenabschläge bei Erwerbsminderungs- renten, die vor dem 60. Lebensjahr in Anspruch genommen werden, gesetz- und grundrechtswidrig sind. Das Urteil ist von erheblicher Tragweite. Der SoVD schätzt, dass mindestens 200.000 Rentenbescheide falsch berechnet worden sind. Die Entscheidung betrifft Erwerbsminderungsrentner, deren Bescheid oder Neubescheid nach dem 1. Januar 2001 ergangen ist sowie Hinterbliebenenrenten seit 2001. Die Entscheidung betrifft außerdem Altersrenten, wenn zuvor eine Erwerbsminderungsrente bezogen wurde, die nach dem 1. Januar 2001 beschieden wurde. Die Entscheidung des BSG ist ein großer Erfolg für den SoVD. Mit dem schriftlichen Urteil ist nicht vor September zu rechnen.
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SoVD fordert: Keine Föderalismusreform auf Kosten Behinderter und Pflegebedürftiger
SoVD fordert: Keine Föderalismusreform auf Kosten Behinderter und Pflegebedürftiger
Der Sozialverband Deutschland hat Bundestag und Bundesrat zu Änderungen an der Föderalismusreform aufgefordert. Der vorliegende Entwurf führe zu einem schweren Rückschritt für Behinderte und Pflegebedürftige, erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer. Der SoVD sieht die einheitliche Umsetzung der Barrierefreiheit und die effektive Durchsetzung des SGB IX gefährdet, das unter anderem die berufliche Eingliederung behinderter Menschen regelt. Außerdem fordert der SoVD, das Heimrecht nicht vom Bund auf die Länder zu übertragen. "Wir befürchten, dass dies zu Qualitäts- verlusten in der Pflege führt, " erklärte SoVD-Präsident Bauer. Wegen der schwierigen Finanzlage der Länder und Kommunen sei zu befürchten, dass Pflegestandards aus Kostengründen abgebaut würden. "Das Heimrecht muss Bundesrecht bleiben", so Bauer. Dafür hat sich der Verband in Briefen an die Bundesfamilienministerin, die Minister- präsidenten der Länder und die Bundestags- abgeordneten eingesetzt.
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SoVD-Präsident Adolf Bauer lehnt Erhöhung der Praxisgebühr als "Horrorszenario" ab
SoVD-Präsident Adolf Bauer lehnt Erhöhung der Praxisgebühr als "Horrorszenario" ab
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SoVD und VdK bereiten gemeinsame Verfassungsklage für Betriebsrentner vor
Prof. Dr. Hase und Adolf Bauer
SoVD und VdK bereiten gemeinsame Verfassungsklage für Betriebsrentner vor
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DGB und Sozialverbände schließen sich zum Netzwerk für eine gerechte Rente zusammen
Ursula Engelen-Kefer und Adolf Bauer
DGB und Sozialverbände schließen sich zum Netzwerk für eine gerechte Rente zusammen
DGB und Sozialverbände haben sich zu einem Netzwerk für eine gerechte Rente zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für eine Trendwende in der Rentenpolitik einzusetzen. Bei der Vorstellung des Netzwerks in der Bundespressekonferenz sprach sich DGB-Vize Ursula Engelen-Kefer entschieden gegen die Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre aus. SoVD-Präsident Adolf Bauer forderte wirksame Maßnahmen, um älteren Arbeitskräften wieder Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen. "Solange dies nicht gelingt, ist die Erhöhung des Rentenalters nichts anderes als eine Rentenkürzung", so Bauer. Der SoVD-Präsident sprach sich außerdem vehement gegen den Nachhaltigkeitsfaktor aus. "Dies bedeutet, dass es auf Jahre hinaus Nullrunden oder nur minimale Rentenerhöhungen geben wird. Das bedeutet weitere, einschneidende Kaufkraftverluste für die älteren Bürgerinnen und Bürger." In dem Netzwerk haben sich der DGB und der Sozialverband SoVD, der Sozialverband VdK, die Volkssolidarität, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, der Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen, der Deutsche Frauenrat sowie der Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen zusammengeschlossen.
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Rentenexperte Michaelis: Nachholfaktor ist verfassungsrechtlich bedenklich
Klaus Michaelis
Rentenexperte Michaelis: Nachholfaktor ist verfassungsrechtlich bedenklich
Der Sozialverband Deutschland lehnt den von der Bundesregierung geplanten Nachholfaktor entschieden ab. "Für die Rentnerinnen und Rentner drohen durch den Nachholfaktor dauerhafte Nullrunden", warnt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Denn der Nachholfaktor würde dazu führen, dass ausgefallene Rentenkürzungen nachgeholt werden, wenn aufgrund steigender Löhne auch die Renten wieder steigen müssten. Ein weiteres schwerwiegendes Argument nennt der Rentenexperte Klaus Michaelis in einem Interview mit der SoVD-Zeitung: "Der Nachholfaktor ist verfassungsrechtlich bedenklich." Klaus Michaelis verweist auf eine Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 31. Juli 2002, wonach Artikel 14 des Grundgesetzes (Eigentumsschutz) verletzt ist, wenn Rentenanpassungen trotz steigender Löhne dauerhaft unter der Inflationsrate liegen.
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SoVD fordert: Rentenversicherung zur Erwerbstätigenversicherung ausbauen
SoVD-Präsident
Adolf Bauer
SoVD fordert: Rentenversicherung zur Erwerbstätigenversicherung ausbauen
Der SoVD fordert die Fortentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung. "Langfristig müssen alle Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden, also auch Beamte, Politiker und Selbstständige," erklärte SoVD-Präsident Bauer bei einer Pressekonferenz in Berlin. Dies sei auch ein Beitrag zur Generationengerechtigkeit. Bauer forderte, es müsse Schluss sein mit der Politik der Rentenkürzungen. Stattdessen müßten die Finanzierungsgrundlagen der Renten- versicherung gestärkt werden. "Oberstes Ziel muss sein, die Einnahmebasis der gesetzlichen Rentenversicherung zu stärken", so Bauer. So müsse die Frühverrentung gestoppt werden und die Arbeitsmarktpolitik auf sozialversicherungspflichtige Beschäf- tigung ausgerichtet werden. Der SoVD fordert außerdem, dass Geringverdiener durch eine Anhebung der Förderbeiträge in die Lage versetzt werden, sich eine angemessene private Vorsorge aufzubauen.
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SoVD führt Musterklagen gegen den zusätzlichen Krankengeldbeitrag für Rentner
SoVD führt Musterklagen gegen den zusätzlichen Krankengeldbeitrag für Rentner
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Musterklage zur 58er-Regelung beim Bundessozialgericht anhängig
Musterklage zur 58er-Regelung beim Bundessozialgericht anhängig
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Erwerbstätigen- versicherung
In der Broschüre "Für eine Erwerbstätigenversicherung" werden die rentenpolitischen Forderungen des SoVD vorgestellt.
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Die Broschüre richtet sich an alle, die für den Fall ihrer Ent- scheidungsunfähigkeit vor- sorgen und eine Patienten- verfügung verfassen wollen. PDF-Download [~ 883 kB]
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