Sozial-Info zum Rentendialog: SoVD bringt Vorschläge ein
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat im Rahmen des Rentendialogs der Bundesregierung Forderungen zur Vermeidung von Altersarmut aufgestellt. Das aktuelle "Sozial-Info zum Regierungsdialog Rente" zeigt die SoVD-Standpunkte kompakt auf.
31.01. 2012
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Altersarmut bekämpfen statt Witwenrente kürzen
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat dem Vorschlag der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA), die Witwenrente zu kürzen, eine Absage erteilt. "Anstelle von Kürzungsvorschlägen gehören Maßnahmen gegen die Gefahr der Altersarmut auf die politische Tagesordnung", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer Pressemitteilung.
16.01. 2012
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Altersarmut rechtzeitig Einhalt gebieten
"Der Regierungsdialog muss Ergebnisse liefern, die den betroffenen Menschen auch wirklich helfen", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der Fortsetzung des Regierungsdialogs Rente in einer Pressemitteilung. Der Präsident des Sozialverbands forderte die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns und Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente.
14.12. 2011
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Riester-Rente lässt Niedrigverdiener außen vor
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert eine Rückkehr zur lohnorientierten Rentenanpassung. "Zehn Jahre Riester-Rente zeigen, dass das Konzept der Lebensstandardsicherung über drei Säulen für viele Menschen nicht aufgeht", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der heute veröffentlichten Bilanz des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung über zehn Jahre Riester-Rente.
23.11. 2011
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Sozialverwaltungsverfahren nicht auf Kosten sozialer Rechte reformieren
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) wendet sich gegen eine Reform der Sozialverwaltungsverfahren zu Lasten sozialer Rechte der Betroffenen. Dies geht aus einer SoVD-Stellungnahme zu einem entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung hervor. Insbesondere den geplanten Verzicht auf Rentenanpassungsmitteilungen im Fall von Nullrunden lehnt der Sozialverband ab.
31.10. 2011
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SoVD im Dialog mit der Bundesregierung
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat sich mit eigenen Vorschlägen zum Regierungsdialog Rente positioniert. Im Mittelpunkt steht das SoVD-Konzept für mehr soziale Sicherheit im Alter.
24.10. 2011
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Altersarmut an der Wurzel packen
"Der SoVD begrüßt, dass die Bundesregierung unsere Vorschläge für einen wirkungsvollen Kampf gegen die Altersarmut prüft und zum Dialog bereit ist", teilte SoVD-Präsident Adolf Bauer heute anlässlich der Fortsetzung des Rentendialogs in einer Pressemitteilung mit. Die bisherigen Ankündigungen der Bundesarbeitsministerin reichten nicht aus, um die Gefahr der Altersarmut zu bekämpfen, betonte Bauer.
15.9. 2011
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Rentendialog muss wirksame Maßnahmen gegen Altersarmut liefern
"Die Bundesregierung muss jetzt ein wirksames Konzept gegen die wachsende Gefahr einer massiven Ausbreitung der Altersarmut vorlegen", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer heute anlässlich des Auftakts zum Rentendialog der Bundesregierung. Bauer forderte zusätzliche Leistungen, die auch wirklich bei den von Altersarmut betroffenen Menschen ankommen.
7.9. 2011
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SoVD fordert: Wertverfall der Renten stoppen!
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) warnt vor einem dramatischen Niedergang der gesetzlichen Rente. "Die Anpassung zum 1. Juli zeigt auf alarmierende Weise, dass die Rente selbst dann auf der Strecke bleibt, wenn die Wirtschaft boomt", kritisierte SoVD-Präsident Adolf Bauer heute anlässlich der Präsentation des Protestplakates "Und wie müssen Sie Ihre Rente aufbessern?" in Berlin. "Nullrunden, Minianpassungen, ausufernde Belastungen in der Kranken- und Pflegeversicherung sowie steigende Inflation haben seit 2004 zu einem Rentenkaufkraftverlust von mehr als zehn Prozent geführt. Das Angstbarometer steigt und erreicht inzwischen Höchstwerte, denn viele Rentnerinnen und Rentner fürchten den sozialen Abstieg", so Bauer. Der Sozialverbandspräsident forderte die Bundesregierung auf, den Wertverfall der Renten durch entschlossenes Handeln zu stoppen und das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung wieder herzustellen.
Mit einem provokanten Bildmotiv versinnbildlicht der SoVD die Abstiegsängste der Rentnerinnen und Rentner auf einem 7,30 x 8,00 Meter umfassenden Großflächenplakat und zeigt den drängenden Handlungsbedarf deutlich auf.
30.6. 2011
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zur SoVD-Forderung "Wertverfall der Renten stoppen!"
zum TV-Beitrag "SoVD-Plakatenthüllung"
Rente mit 67 bleibt unverantwortbar
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) warnt vor den Auswirkungen der Rente mit 67. "Wer glaubt, die Rente mit 67 sei eine vernünftige Antwort auf den demographischen Wandel, ist auf dem Holzweg", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der heutigen Forderung der "Wirtschaftsweisen", die Rente mit 67 beizubehalten.
18.5. 2011
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Rentner werden beim Wirtschaftsaufschwung ausgebootet
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat die diesjährige Rentenanpassung als unzureichend kritisiert. "Durch steigende Beitragsbelastungen, Nullrunden und geringfügige Rentenanpassungen werden sich die Kaufkraftverluste seit 2004 in diesem Jahr auf mehr als zehn Prozent summieren", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer Pressemitteilung.
13.4. 2011
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zum TV-Beitrag "Verlierer des Aufschwungs"
Mini-Rentenerhöhung ist nur weiße Salbe
In einer Pressemitteilung warnt SoVD-Präsident Adolf Bauer vor einer zu geringen Rentenanpassung 2011. "Ein leichtes Ein-Prozent-Plus ist angesichts der jahrelangen Kaufkraftverluste bei den Renten nur weiße Salbe und liegt deutlich unter der allgemeinen Lohnsteigerung", so Bauer.
4.3. 2011
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Rentenhinzuverdienst soll von Einschnitten ablenken
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) warnt vor vor Ablenkungsmanövern in der Rentenpolitik. "Die höheren Hinzuverdienstgrenzen sind nicht mehr als ein PR-Coup, mit dem die anstehenden Abzüge für die Rentner weichgezeichnet werden sollen", betont SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer Pressemitteilung.
31.1. 2011
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Rente mit 67 ist ein verhängnisvoller Irrweg
"Die Rente mit 67 ist nicht vertretbar und darf nicht gestartet werden", warnt SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der Veröffentlichung des Prüfberichtes der Bundesregierung zur Rente mit 67.
17.11.2010
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SoVD-Stellungnahme zur Altersarmut
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat im Rahmen einer öffentlichen Anhörung von Sachverständigen im Deutschen Bundestag zum Thema Altersarmut Position bezogen.
27.9.2010.
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Offener Brief an die Mitglieder des Bundestages
In einem offenen Brief an die Mitglieder des Deutschen Bundestages bezieht SoVD-Präsident Adolf Bauer zu der von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle entfachten Debatte um die Rücknahme der so genannten Rentengarantie Position.
Die Stellungnahme des SoVD ist unterlegt mit Zahlen, die den zum Teil dramatischen Rückgang der Rentenzahlbeträge deutlich machen. Bei den Neurentnern lag der durchschnittliche Zahlbetrag 2008 nur noch bei 865 Euro; bei den Beziehern von Erwerbsminderungsrenten waren es ganze 780 Euro monatlich.
Der SoVD-Präsident weist in seinem Schreiben auf den permanenten Wertverfall der Renten durch Nullrunden und geringfügige Anpassungen hin: "Durch die zusätzliche Belastung durch Beitragssteigerungen in der Kranken- und Pflegeversicherung haben die Renten allein in den Jahren 2004 bis 2008 zehn Prozent an Kaufkraft verloren." Die Kürzungsfaktoren in der Rentenanpassungsformel und ausufernde Niedriglohnsektoren benennt Bauer als die zentralen Ursachen hierfür.
Bauer begrüßt, dass die Bundeskanzlerin die Forderung nach einer Abschaffung der Rentengarantie umgehend zurückweisen ließ. In Richtung von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle stellt der SoVD-Präsident fest: "Wer sich ernsthaft und glaubwürdig für lohnorientierte Rentenanpassungen ausspricht, muss auch für die Abschaffung der Kürzungsfaktoren und eine ausreichende Lohnentwicklung eintreten."
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Rentennullrunde: SoVD fordert Abschaffung der Kürzungsfaktoren
Die Rentnerinnen und Rentner in Deutschland erwartet in diesem Jahr eine weitere Nullrunde. Ausschlaggebend sind insbesondere statistische Sondereffekte im Zusammenhang mit der Kurzarbeit. "Allein die Rentengarantie gewährleistet, dass in diesem Jahr eine Rentenkürzung wegen der krisenbedingt rückläufigen Lohnentwicklung ausbleibt", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer Pressemitteilung. Gleichwohl sei die Nullrunde kein Grund zum Jubeln, da die Kaufkraft der Rentner nach den Jahren 2004 bis 2006 erneut geschwächt werde. "Durch Nachholfaktor und Riesterfaktor drohen den Rentnerinnen und Rentnern in den kommenden Jahren weitere Nullrunden", warnte Bauer. Es sei deshalb notwendig, sowohl den Riester- als auch den Nachholfaktor mit sofortiger Wirkung abzuschaffen, um weitere Kaufkraftverluste zu vermeiden.
zum Sozial-Info Nullrunde 2010
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Dritter Monitoring-Bericht zeigt: Rente mit 67 ist nicht vertretbar
Die Voraussetzungen für die Rente mit 67 sind nicht gegeben. Dies zeigt der dritte Monitoring-Bericht des "Netzwerks für eine gerechte Rente", in dem SoVD, DGB, Volkssolidarität, VdK und weitere Verbände organisiert sind. "Viele ältere Arbeitnehmer haben schon jetzt oftmals keine realistische Chance, auch nur bis 65 zu arbeiten. Für sie bedeutet das höhere Renteneinstiegsalter eine weitere Kürzung mit schweren Folgen", warnt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Der SoVD fordert, die Rente mit 67 im kommenden Jahr nach der vom Gesetz vorgesehenen Prüfung zurückzuziehen. Bis dahin sollte die Rente mit 67 umgehend ausgesetzt werden.
zum dritten Monitoring-Bericht
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Adolf Bauer
SoVD: Den Rentnern wird nichts geschenkt!
SoVD-Präsident Adolf Bauer begrüßt, dass die Bundesregierung mit der Rentenschutzklausel ein Sinken der Renten ausgeschlossen hat. Er warnte angesichts der Debatte um die Rentenschutzklausel davor, Jung und Alt in der Rentenpolitik gegeneinander auszuspielen. Dafür gebe es überhaupt keinen Anlass. Bauer wies darauf hin, dass jede Rentenkürzung auch zu Lasten künftiger Rentnergenerationen gehe. Jede Rentenerhöhung wirke auch für künftige Rentner positiv. Der SoVD-Präsident betonte: "Den Rentnern wird mit der Rentenschutzklausel nichts geschenkt. Fakt ist, dass die Rentner die Kosten der Schutzklausel mittragen." Denn verhinderte Rentenkürzungen werden mit späteren Rentenerhöhungen verrechnet. Der SoVD fordert daher, die Rentengarantie nachzubessern.
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Rentenerhöhung kann nicht über drohende Nullrunden hinwegtäuschen
Die Renten steigen am 1. Juli 2009 um 2,4 Prozent in Westdeutschland und um 3,38 Prozent in Ostdeutschland. "Das ist erfreulich, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass in den nächsten Jahren erneute Nullrunden zu erwarten sind," erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Die diesjährige Rentenerhöhung komme durch eine sehr gute Lohnentwicklung 2008 und durch das Aussetzen des Riesterfaktors zustande. Die rentenkürzende Wirkung des Riesterfaktors in Höhe von 0,6 Prozent wird aber nur auf spätere Jahre verschoben. "Die Rentenkürzungen von 2008 und 2009 sind nur aufgeschoben, nicht aufgehoben", stellte Bauer fest. Der SoVD fordert eine Abschaffung der willkürlichen Rentenkürzungsfaktoren.
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SoVD legt Konzept einer Mindestsicherung gegen Altersarmut vor
SoVD-Präsident Adolf Bauer und SoVD-Experte Klaus Michaelis haben bei einer Pressekonferenz in Berlin ein Konzept für eine Mindestsicherung vorgelegt, das Altersarmut wirksam bekämpft. Das Konzept ist ein entscheidender Beitrag zur Vermeidung von Altersarmut für Niedriglohnbeschäftigte, Langzeitarbeitslose und Erwerbsminderungsrentner. Das SoVD-Konzept verbindet eine Mindestsicherung in der Rentenversicherung mit einem Freibetrag für die gesetzliche Rente in der Grundsicherung. Damit wird auch sichergestellt, dass Rentnerinnen und Rentner, die in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, ein Alterseinkommen über dem Grundsicherungsniveau erhalten.
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zum SoVD-Konzept
zum Pressestatement von Adolf Bauer
zum Pressestatement von Klaus Michaelis
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