Sozial-Info zum Equal Pay Day
Der SoVD hat am 23. März mit rund 100 Aktionen bundesweit für eine gleiche Entlohnung von Männern und Frauen demonstriert. Ein Sozial-Info gibt Auskunft über die SoVD-Forderungen und die Hintergründe des Equal Pay Day.
29.03.2012
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Lohndiskriminierung von Frauen beenden
Bei einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor forderte der Sozialverband Deutschland (SoVD) ein Ende der Lohndiskriminierung von Frauen. "Die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen müssen in Deutschland endlich aufgehoben werden. Die Zeit drängt, denn dieser Missstand ist sowohl aus sozialen als auch aus ökonomischen Gründen beschämend", betonte SoVD-Frauensprecherin Edda Schliepack in ihrer Rede.
Mit rund 100 Protestaktionen demonstrierte der SoVD am Equal Pay Day deutschlandweit unter dem Motto "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit".
23.03.2012
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SoVD demonstriert bundesweit gegen Lohndiskriminierung von Frauen
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) zeigt am 23. März Flagge für eine gleiche Entlohnung von Männern und Frauen. "In Deutschland muss eine Frau fast fünfzehn Monate arbeiten, um dasselbe zu verdienen wie ein Mann in nur zwölf Monaten. Dieses Unrecht darf nicht länger fortbestehen". Das erklärte die SoVD-Frauensprecherin Edda Schliepack aus Anlass des morgigen Aktionstages für Entgeltgleichheit, des Equal Pay Day.
22.03.2012
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Gewalt gegen Frauen mit konkreten Maßnahmen eindämmen
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert eine bundeseinheitliche Finanzierung der rund 400 Frauenhäuser in Deutschland. "Notwendig sind sowohl barrierefreie Informationsangebote als auch ein sicherer finanzieller Rahmen für die bereits bestehenden Anlaufstellen und Schutzmöglichkeiten", mahnte SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack anlässlich des internationalen "Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen".
25.11.2011
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60 Jahre Deutscher Frauenrat
Anlässlich des sechzigjährigen Jubiläums des Deutschen Frauenrates e.V. hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) die hohe Bedeutung der Organistion unterstrichen. "Die Frauen im Deutschen Frauenrat haben immer wieder den Finger in die Wunde gelegt, sie haben auf Missstände aufmerksam gemacht und vehement für eine Änderung der politischen wie auch gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gestritten", erklärte SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack in ihrem Grußwort.
22.11.2011
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SoVD begrüßt Hilfetelefon für Frauen
In einer Stellungnahme begrüßt der Sozialverband Deutschland (SoVD) den Gesetzentwurf "zur Einrichtung und zum Betrieb eines bundesweiten Hilfetelefons" bei Gewalt gegen Frauen. "Deutschland kommt damit auch seinen internationalen Verpflichtungen nach", heißt es in der Stellungnahme.
31.10.2011
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SoVD fordert zügigen Ausbau des Elterngeldes
Zum angekündigten Elterngeld-Finanzierungsvorbehalt erklärt SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack:
Der geplante Elterngeld-Ausbau darf nicht auf Eis gelegt, sondern muss vielmehr entschieden weiterentwickelt werden. Schon jetzt zeigen Zahlen die positive Wirkung des Elterngeldes deutlich auf. So nahmen noch 2007 lediglich 3,5 Prozent der Väter in Deutschland Elternzeit. Im Jahr 2009 lag ihre Zahl bereits bei 20 Prozent. Seit Einführung der Elternzeit hat sich die Zahl der in Elternzeit befindlichen Väter damit verfünffacht. Es ist daher augenscheinlich, dass durch diese Maßnahme mehr Geschlechtergerechtigkeit erreicht wurde. Denn wenn immer mehr Väter bereit sind, sich um die Kindererziehung zu kümmern, sind insbesondere die Arbeitgeber und die Politik gefragt. Sie müssen auf die Schwierigkeiten junger Familien besser reagieren und familienfreundliche Lösungen erarbeiten.
12.4.2011
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Equal Pay Day: SoVD fordert Entgeltgleichheitsgesetz
Zum Equal Pay Day am 25. März erklärt Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack:
Deutschland gehört europaweit zu den Ländern mit dem stärksten Lohngefälle zwischen Frauen und Männern. Die Zahlen zeigen den Missstand klar und deutlich: Während der durchschnittliche Stundenlohn von Frauen im Jahr 2009 bei 14,90 Euro lag, wurden Männer mit 19,40 Euro entlohnt. Diese Ungerechtigkeit ist ein Skandal und muss dringend durch ein entsprechendes Gesetz korrigiert werden.
Die Leistung von Frauen darf bei gleichen oder vergleichbaren Tätigkeiten nicht weniger Wert sein als bei Männern. Frauen muss bei gleicher Qualifikation das Recht auf Entgeltgleichheit zustehen, denn Lippenbekenntnisse und fromme Sprüche helfen ihnen nicht weiter. Es gilt jetzt Flagge zu zeigen und ein klares Signal an die Bundesregierung auszusenden. Deshalb legt der SoVD den Finger in die Wunde und mobilisiert seine Mitglieder am morgigen Equal Pay Day in vielen deutschen Städten.
24.3.2011
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Frauen bei der Arbeitsvermittlung nicht länger benachteiligen
Zum 100. Internationalen Frauentag erklärt Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack:
Langzeitarbeitslose Frauen in Deutschland sind bei der Arbeitsvermittlung oftmals klar benachteiligt. Insbesondere die geltenden Frauenförderquoten werden nicht eingehalten, sondern vielmehr durch die bevorzugte Vermittlung von Männern ausgehebelt. Zudem werden Frauen häufiger als Männer in eine geringfügige Beschäftigung vermittelt. Darüber hinaus verhindern die gesetzlichen Regelungen zur Anrechnung des Partnereinkommens in einer Bedarfsgemeinschaft, dass arbeitslose Frauen in Arbeit vermittelt werden. Denn Arbeitslose, die aufgrund der Anrechnung des Partnereinkommens aus dem Leistungsbezug fallen, verlieren dadurch ihre Rechte als Erwerbslose und haben praktisch keinen Zugang zu Arbeitsförderungsmaßnahmen.
7.3.2011
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Equal Pay Day 2010: SoVD und ver.di fordern Ende der Lohndiskriminierung von Frauen
SoVD und ver.di haben sich am 26. März in einer gemeinsamen Aktion am Equal Pay Day beteiligt und mehr Lohngerechtigkeit für Frauen eingefordert. "In Deutschland verdienen Frauen immer noch 23 Prozent weniger Lohn als Männer - und dies trotz Ausübung gleicher oder vergleichbarer Tätigkeiten", erklärte SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack. Da überdurchschnittlich viele Frauen im Niedriglohnsektor arbeiten, müsse vorrangig ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden. "Dies wäre ein großer Schritt zu mehr Lohngerechtigkeit", betonte Schliepack.
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SoVD fordert: Armut alleinerziehender Frauen entschieden bekämpfen
Zum heutigen Internationalen Frauentag erklärt Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack:
In Deutschland tragen insbesondere alleinerziehende Frauen ein hohes Armutsrisiko. Aktuelle Zahlen zeigen deutlich, dass derzeit 40 Prozent aller Alleinerziehenden Hartz IV-Leistungen beziehen - davon sind 90 Prozent Frauen. Die Gründe für dieses Ungleichgewicht sind vielfältig. Vor allem die mangelnden und nur wenig flexiblen Möglichkeiten der Kinderbetreuung verschärfen die Armut der betroffenen Frauen. Zudem führt die Tatsache, dass viele Frauen mit hohen Qualifikationen unterbezahlt und oftmals nur in befristeten Arbeitsverhältnissen oder im Niedriglohnsektor beschäftigt sind, zu starker sozialer Benachteiligung.
Dieser Missstand muss entschieden und zielgerichtet bekämpft werden. Frauen, die alleinerziehend oftmals deutlich mehr leisten müssen als andere, dürfen nicht länger sozial schwächer gestellt sein.
Der SoVD ruft sowohl die Bundesregierung als auch die Regierungen der Länder dazu auf, endlich bessere Bedingungen für eine vollständige Chancengleichheit von Frauen zu schaffen. Der SoVD fordert insbesondere die Bundesländer dazu auf, durch einen flächendeckenden Ausbau der Kinderbetreuung die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern. Zudem appellieren wir an die Arbeitgeber, flexible Arbeitszeiten anzubieten und Betreuungsangebote bereitzustellen.
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90 Jahre frauenpolitisches Engagement im SoVD
Die Frauen im SoVD begehen am 26. Oktober 2009 ein Jubiläum: seit 90 Jahren engagieren sich Frauen im Sozialverband Deutschland für die Interessen von Frauen. Bei einer Veranstaltung in Berlin geht es am 26. Oktober nach einem kurzen historischen Rückblick um die frauenpolitischen Perspektiven nach der Bundestagswahl. Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist für SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack eine entscheidende Herausforderung der neuen Legislaturperiode. Dr. Ursula Engelen-Kefer wird in ihrem Vortrag "Von der Reservearmee in den Niedriglohnsektor" die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen unter die Lupe nehmen. Eine Podiumsdiskussion mit Politikerinnen aller Parteien wird deutlich machen, wie es mit der Frauenpolitik vier Wochen nach der Bundestagswahl weitergeht.
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Historischer Rückblick

Edda Schliepack
SoVD fordert: Finanzierung der Frauenhäuser sicherstellen
Der SoVD fordert eine bundeseinheitliche Finanzierung der rund 400 Frauenhäuser in Deutschland. "Wir fordern die Bundesländer auf, sich auf eine einheitliche Finanzierung zu verständigen, damit die Frauenhäuser langfristig abgesichert werden", forderte SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack bei einer Sitzung der SoVD-Landesfrauensprecherinnen in Stendal. Jedes Jahr nutzen mehr als 40.000 Frauen mit ihren Kindern die Frauenhäuser als Zufluchtsort vor häuslicher Gewalt. Die Finanzierung der Anlaufstellen ist allerdings problematisch und in den Bundesländern sehr unterschiedlich geregelt. Für eine bundesweit einheitliche und sichere Finanzierung haben sich alle Fraktionen des Bundestages ausgesprochen. "Den Worten müssen nun Taten folgen", erklärte Edda Schliepack.
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